Drowning Time

 

Die Band



Drowning Time:

Die Band Drowning Time aus Mittelhessen setzt sich aus 4 Individuen zusammen, die so grundverschieden sie sind, doch durch die Liebe zur Musik und den Spaß am Musizieren stark verbunden sind. 

Gegründet wurde die Band im Winter 2018 durch die drei Mitglieder Gonz, Sascha und Ben, nachdem jene sich in einer anderen Band kennengelernt hatten. Diese Band zerschlug sich doch die drei beschlossen: wir machen weiter. Und so machten sie sich auf die Suche nach Mitmusikern. Sehr schnell stieß Charles dazu und ergänzte das bisherige Quartett, das bisher noch keinen passenden Drummer gefunden hat. Davon lassen die Vier sich aber nicht aus der Ruhe bringen. “Solange sich niemand findet, geht es auch so ziemlich gut, aber mit Drummer wäre es natürlich perfekt.” sagt Charles. 

 Gonz (Gitarre, Vocals)

Für Gonz ist das Wichtigste der Song. “Ich sehe mich eher als Songwriter, denn als Gitarrist. Am Ende muss ein geiler Song stehen.” Er zieht die Augenbrauen hoch und ergänzt: “Abwechslung, laut und leise, schnell und langsam, heavy und sanft. Details im Studio und das rohe auf der Bühne. Ich mag die Jungs, die den Weg mit mir gehen.” schließt er lächelnd, und nippt an seiner Limonade.

Für Ihn zählt am Ende: Der Rock! 

Ben (Gitarre, Vocals) 

Ben aus Marburg war als gebürtiger Rheinländer eher fremd in Hessen und hat sich irgendwann dazu entschlossen, sein Gitarrenspiel wieder in einer Band auszuleben. “Irgendwann reicht es halt nicht mehr die immer gleichen Riffs alleine daheim zu spielen.” sagt er und lässt den Kopf hängen. “Man wächst nur an und mit Anderen, mit denen man musiziert, und die anderen Drei sind musikalisch wie menschlich eine Bereicherung für mich, auch wenn das oft nicht so aussieht.” 

Seit 1995 Autodidakt, wie Sascha, spielt er die Rhythmusgitarre und hilft mit Gonz und Sascha beim Backgroundgesang aus. “Ein Hetfield werde natürlich nicht, aber es ist sowieso besser man selbst zu sein, als jemand anders.” 

Sascha (Bass, Vocals)

Sascha aus dem Vogelsberg, spielt seit 1999 immer wieder in Bands und hat sich alles selbst beigebracht. Seit 2018 spielt er bei Drowning Time, und kümmert sich um viel Organisatorisches im Hintergrund.

“Weil mir die Jungs mit denen ich hier zusammen Musik mache wahnsinnig ans Herz gewachsenen sind.” sagt er lächelnd. Nach einer Weile fügt er etwas ernster hinzu:

“Auch wenn wir mal unterschiedlicher Meinung sind kommen wir doch immer wieder auf einen Nenner und machen geile Musik zusammen.”

Und hinter der steht er. 

Charles (Lead Vocals)

Charles, Leadgesang, sagt über sich selbst, dass er als ganz normaler Kerl aus der Wetterau zwar den ganzen Tag an Autos schraubt, aber viel lieber tut er dies an Songs.

“Meine Musiklehrerin hat immer gesagt ich sei unmusikalisch…” sagt er grinsend und fügt hinzu “ ..mittlerweile würde sie wahrscheinlich anders denken.” Er will raus, “Musik machen, Leute erreichen; zeigen dass Musik wichtig ist. Dass es da draußen auch andere gibt. Dass sie nicht alleine sind mit den ganzen Problemen die einen Tag ein und Tag aus belasten.”

Er meint, dass es bessere Zeiten gibt. “Sie feiern zu sehen, zu unserer Musik, am besten bis in alle Ewigkeit.” Das ist ein großer Wunsch. 

 

Die Musik:


EP "First Punch"

 HESSEN. Eine Menge Herzblut steckt drin, aber es ist geglückt: Im vergangenen Jahr hat die Oberhessische Band „Drowning Time“ an ihrer ersten eigenen EP gearbeitet und seit dem 6. März 2020 ist sie unter dem Namen „Frist Punch“ erhältlich.

Die Band Drowning Time veröffentlicht am 06.03.2020 ihre erste EP mit dem Titel “First Punch” - Erstschlag. Vielmehr könnte man dies auch als Aufschlag für die 4 Musiker aus Mittelhessen sehen. Charles am Gesang, Gonz an der Leadgitarre, Ben an der Rhythmusgitarre und Sascha am Bass. Aufgenommen haben die vier die Scheibe in Eigenregie in Gonz’ Heimstudio, im Laufe des letzten Jahres, mit einer Menge Herzblut.

Die 5 Stücke auf der EP sind so unterschiedlich wie die Charaktere der Bandmitglieder selbst. Man hört die verschiedenen Einflüsse, von Genesis über die New Roses bis Metallica.

Better Than you ist der Opener, eine rockige Nummer die den Titel der EP aufgreift und im Interlude mit den Hammondorgeln die Antizipation auf eben jenen Erstschlag steigert, von Charles’ Stimme in den Strophen und Refrains bestens in Szene gesetzt.

Devil’s Game ist eine balladige Anklage an die Elitengesellschaft. Bluesig geht es daher, ein wenig weinerlich in den Strophen, im Refrain wird jedoch klar dass man auch anders will und kann. Gonz brilliert hier an der Sologitarre und unterstreicht die Stimmung bestens.

Stand up Straight, ist entsprechend des Titels eine eher geradlinige Rocknummer und steht monolithisch hinter jenen die für sich selbst aufstehen, selbst wenn es oft schwer fällt. Ein treibendes Gitarrenriff nebst Bass, Charles’ Stimme, mit einem Interlude das zum Mitsingen einlädt.

Worries, der erste Song den die 4 überhaupt geschrieben haben ist wiederum zunächst eine balladige Rockangelegenheit, die sich jedoch allmählich über eine Bridge in den melodiösen Refrain hochschraubt und auch hier wieder gen Ende von Gonz bestens untermalt wird.

Zum Schluss gibt es dann For Good - das die Intention der Band unterstreicht, nun erst mal da zu sein. Schnörkellos geht es in die treibende Strophe, in den 1. Refrain der auch wieder zum Mitsingen einlädt, um in der 2. Strophe einen groovigen Breakdown zu bescheren. Das melodische Interlude und Gonz’ Solo sind auch hier wieder die beste Überleitung in das, diesmal abrupte Ende des Songs und damit der 23 Minütigen EP.

   

Zur EP hier lang !

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